Was anziehen in Hurghada? Packliste nach Monaten

· Joy TKT

Hurghada liegt an der Küste des Roten Meeres in einem Wüstenklima. Die kurze Antwort lautet daher: leichte, lockere, atmungsaktive Kleidung für den größten Teil des Jahres, dazu eine wärmere Schicht für Wüstenabende und Winternächte sowie dezente, bedeckende Kleidung für die Stadt, die Märkte und Moscheebesuche. Was in den Koffer gehört, hängt weniger vom Monat ab als von der Aktivität: ein Badeanzug für das Boot, geschlossene Schuhe und lange Ärmel für eine Wüstensafari und bedeckte Schultern für die Tempel bei einem Tagesausflug nach Luxor.

Dieser Guide geht das Jahr Monat für Monat durch und anschließend Aktivität für Aktivität, damit du eine Packliste für eine Woche zusammenstellen kannst – egal, ob du vom Boot aus schnorchelst, mit dem Quad durch die Dünen fährst oder in der Mittagssonne durch den Karnak-Tempel spazierst.

Das Klima in Hurghada im Jahresverlauf

Hurghada hat ein Wüstenklima mit sehr wenig Regen und starker Sonne fast das ganze Jahr über. Die Luftfeuchtigkeit ist dank der Meeresbrise niedriger als in Kairo oder im Nildelta, doch die Sonne ist selbst im Winter intensiv – Sonnenschutz ist im Januar also ebenso wichtig wie im Juli. Die Abende abseits der Küste, besonders in der Wüste, kühlen schneller ab, als die Hitze am Tag vermuten lässt.

Hurghada: Tagesausflug nach Luxor zum Tal der Könige

Dezember bis Februar sind die kühlsten Monate: Tagsüber sind die Temperaturen meist mild und warm genug für den Strand, doch Abende und frühe Morgenstunden können kalt wirken, besonders auf einem Boot oder nach Sonnenuntergang in der Wüste. Ein langärmeliges Oberteil oder eine leichte Jacke gehört in dieser Zeit unbedingt ins Gepäck.

Juni bis August sind die heißesten Monate, mit einer Tageshitze, bei der Schatten, Wasser und lockere Kleidung nützlicher sind als zusätzliche Schichten. März bis Mai und September bis November liegen dazwischen, mit warmen Tagen und angenehmen Abenden, und sind oft die einfachsten Monate, um mit leichtem Gepäck zu reisen.

Regen ist in jedem Monat selten, eine wasserdichte Jacke ist daher normalerweise nicht nötig. Eine leichte Schicht gegen den Wind auf dem Boot und etwas Wärmeres für einen Abend in der Wüste decken die meisten Überraschungen des Jahres ab.

Was man am Strand und auf dem Boot trägt

Am Strand ist Badekleidung normal und in den Strandbereichen der Hotels und an den Resortpools weit verbreitet. Ein Lycra-Shirt oder ein leichtes Cover-up sollte beim Schnorcheln ins Gepäck, denn es schützt die Schultern bei langen Schwimmeinheiten vor der Sonne, ohne dass man sich stündlich neu eincremen muss. Ein Sarong oder ein lockeres Hemd ist praktisch für den Weg zwischen Sonnenliege und Hotel.

Für einen Bootsausflug wie Hurghada: Bootsausflug zur Orange Bay mit Schnorcheln packst du einen Badeanzug unter die Kleidung, trockene Wechselkleidung für die Rückfahrt und eine leichte Schicht gegen den Fahrtwind ein, sobald das Boot unterwegs ist. Deckschuhe oder Sandalen mit Fersenriemen sind praktischer als Flip-Flops, die beim Einsteigen oder Aussteigen leicht abrutschen können.

Schnell trocknende Synthetikstoffe eignen sich für Insel- und Bootstage besser als Baumwolle, denn Baumwolle bleibt nass und schwer, sobald sie durchnässt ist. Ein Packsack oder ein dicht verschlossener Plastikbeutel schützt Handy und Handtuch vor Spritzwasser, und ein Hut mit Kinnband erspart es dir, ihm bei Wind über das Deck hinterherzujagen.

Was man in der Stadt und an der Marina trägt

Abseits von Hotelpool und Strand erwartet Hurghada zurückhaltendere Kleidung, ganz im Sinne der allgemeinen ägyptischen Sitten. Bedeckte Schultern und Knie sind eine vernünftige Grundregel für Spaziergänge durch die Altstadt, die lokalen Märkte oder Wohnstraßen, auch wenn die Stadt an Touristen gewöhnt ist und nicht streng darauf achtet.

Hurghada: Wüstensafari mit ATV-Quad

Im Bereich der Marina und an der Promenade El Mamsha geht es lockerer zu: Shorts, T-Shirts und Sommerkleider sind bei den Besuchern üblich, besonders am Abend, wenn die Temperaturen sinken. Ein leichtes Baumwollhemd oder eine Leinenhose halten dich kühl und sehen trotzdem ordentlich aus – für das Abendessen oder einen abendlichen Bummel.

Ein halber Tag in der Stadt, etwa mit der Tour Hurghada: Private Stadtrundfahrt mit Reiseleiter und Shopping, ist ein guter Anlass für bequeme, geschlossene Schuhe statt Sandalen, denn du läufst durch Märkte und teils über unebene Gehwege. Nimm ein Tuch oder einen leichten Schal mit, mit dem du die Schultern bedecken kannst, falls du unterwegs an einer Moschee anhältst.

Was man beim Besuch einer Moschee trägt

Moscheen in Hurghada, darunter die El-Mina-Moschee in der Nähe der Marina, heißen Besucher außerhalb der Gebetszeiten willkommen, erwarten aber angemessene Kleidung. Frauen sollten ihr Haar mit einem Tuch bedecken, und sowohl Männer als auch Frauen sollten Schultern, Oberarme und Knie bedeckt haben. Eine weite Hose oder ein langer Rock eignen sich besser als enge Kleidung.

Vor dem Betreten des Gebetsraums werden die Schuhe ausgezogen, daher sind Slipper oder Sandalen leichter zu handhaben als geschnürte Turnschuhe. Wenn du ein leichtes Tuch in der Tagestasche dabeihast, bist du vorbereitet, falls sich ein Moscheebesuch spontan ergibt – zum Beispiel bei einer Stadtrundfahrt oder einem Spaziergang entlang der Corniche.

Dunkle oder neutrale Farben sind nicht vorgeschrieben, doch grelle Strandkleidung, Trägershirts und sehr kurze Shorts sollte man hier aus Respekt lieber vermeiden, auch bei sommerlicher Hitze. Ein paar Minuten Unbehagen beim Bedecken sind ein kleiner Preis dafür, dass man eintreten darf.

Was man bei einer Wüstensafari trägt

Ausflüge in die Wüste ab Hurghada – ob mit Quad, Buggy oder Jeep – bedeuten Staub, Sonne und Sand. Geschlossene Schuhe sind deshalb praktischer als Sandalen, durch die Sand und Steinchen eindringen und die keinen Schutz bieten, wenn man beim Fahren einen Fuß auf den Boden setzt. Turnschuhe oder leichte Wanderschuhe eignen sich gut für einen Ausflug wie Hurghada: Wüstensafari mit ATV-Quad.

Lange, lockere Hosen und ein langärmeliges Oberteil schützen die Haut vor der Sonne und vor Sand, den andere Fahrer aufwirbeln – selbst an einem heißen Tag. Ein Schal, ein Multifunktionstuch oder ein Bandana, mit dem sich Nase und Mund bedecken lassen, ist wirklich nützlich, wenn man hinter anderen Quads oder Buggys über staubige Pisten fährt.

Die Temperaturen in der Wüste fallen schnell, sobald die Sonne untergegangen ist. Eine leichte Jacke oder ein Fleece ist daher sinnvoll für einen Ausflug, der bis in den Abend dauert, besonders wenn ein Abendessen oder Sternegucken im Wüstencamp dazugehört. Eine Kopfbedeckung – ob Kappe oder Tuch – schützt tagsüber vor Sonne und Wind.

Eine Sonnenbrille, die fest sitzt und nicht verrutscht, ist hier nützlicher als am Strand, denn die Fahrt selbst ist holprig. Handschuhe sind nicht unbedingt nötig, doch manche Fahrer bevorzugen sie für besseren Halt und damit der Sand von den Händen ferngehalten wird.

Was man bei einem Tagesausflug nach Luxor trägt

Ein Tagesausflug von Hurghada nach Luxor, etwa Hurghada: Tagesausflug nach Luxor zum Tal der Könige, beginnt meist früh und führt über lange Strecken zu Fuß durch offene Tempelanlagen mit wenig Schatten. Lockere, helle Kleidung aus Baumwolle oder Leinen ist bequemer als dunkle oder enge Stoffe, sobald die Sonne hoch steht.

An Tempeln und Gräbern werden bedeckte Schultern und Knie erwartet – teils aus Respekt vor den Stätten, teils weil lockere, bedeckende Kleidung unter direkter Wüstensonne tatsächlich kühler ist als nackte Haut. Ein breitkrempiger Hut und eine Sonnenbrille machen an einem Tag, der sich auf acht oder neun Stunden ausdehnen kann, einen echten Unterschied.

Bequeme, eingelaufene Wanderschuhe sind hier wichtiger als an einem Strandtag, denn der Boden am Karnak-Tempel und im Tal der Könige besteht aus unebenem Stein und Sand. Die unterirdischen Gräber sind spürbar kühler als die Luft draußen, daher lohnt es sich, eine leichte Schicht für den Temperaturunterschied mitzunehmen.

Ein kleiner Tagesrucksack für Wasser, Sonnencreme und ein Tuch hält deine Hände frei für Fotos und für die Stufen hinunter zu den Grabeingängen. Ausflüge, die auch Kairo und Gizeh umfassen, etwa Hurghada: Tagesausflug nach Kairo & zu den Pyramiden von Gizeh, erfordern dieselbe Herangehensweise: bedeckte Haut, feste Schuhe und Wasser im Gepäck.

Packen nach Monaten: die Unterschiede

Für eine Reise im Dezember, Januar oder Februar packst du überwiegend Sommerkleidung ein und ergänzt sie um ein langärmeliges Oberteil, eine leichte Jacke oder ein Fleece sowie ein Tuch für kühlere Abende und Wüstennächte. Tagsüber ist es am Strand meist im Badeanzug angenehm, doch Morgen und Abende in der Stadt können kühl genug für mehrere Schichten sein.

Für Juni, Juli und August stehen lockere, atmungsaktive Stoffe, ein breitkrempiger Hut und zusätzlicher Sonnenschutz an erster Stelle, denn die Mittagshitze ist erheblich. Eine leichte Jacke wird selten gebraucht, doch manche Reisende nehmen trotzdem eine mit – für klimatisierte Restaurants, Autos und Hotelhallen, die im Kontrast zur Hitze draußen kalt wirken können.

März bis Mai und September bis November sind im Allgemeinen die einfachsten Monate zum Packen: warme Tage und milde Abende, für die nach Einbruch der Dunkelheit nur eine leichte Schicht nötig ist. In diesen Übergangsmonaten reicht eine Packliste, die vor allem aus Kleidung für warmes Wetter besteht, dazu ein Pullover oder eine Jacke für alle Fälle.

Schuhe für die Woche

Für eine Woche in Hurghada braucht man in der Regel drei Arten von Schuhen: Sandalen oder Flip-Flops für Strand und Pool, geschlossene Turnschuhe oder Wanderschuhe für Wüste, Luxor und Stadtausflüge sowie ein etwas schickeres Paar für Abendessen, falls dein Hotel oder dein Ausflug diese vorsieht. Weitere Schuhe sind kaum nötig.

Wasserschuhe lohnen sich, wenn du direkt von felsigen Ufern oder Riffkanten aus schnorcheln möchtest statt vom Bootsdeck, denn Korallen und Felsen können scharfkantig sein. Sie lassen sich flach verpacken und wiegen kaum etwas.

Brandneue Schuhe sollte man auf einer solchen Reise nicht erst einlaufen: Blasen von ungetragenen Turnschuhen sind bei einem langen Tag in Luxor oder in der Wüste ein häufiges und vermeidbares Problem. Ein Paar, das du zu Hause schon eingelaufen hast, reist besser als eines direkt aus dem Karton.

Sonnenschutz und Accessoires

Die Sonneneinstrahlung in Hurghada ist das ganze Jahr über stark, daher gehören Sonnencreme, Hut und Sonnenbrille unabhängig vom Monat in jede Tagestasche. Für Boots- und Schnorchelausflüge empfiehlt sich eine riffschonende Sonnencreme, denn sie schont die Korallen und das Meeresleben an den Riffen des Roten Meeres.

Ein leichtes langärmeliges Hemd oder Lycra-Shirt verringert, wie oft man bei einem langen Tag auf dem Boot oder am Tempel nachcremen muss, und ist in der Praxis kühler als nackte Haut, die in der direkten Sonne brät. Ein Multifunktionstuch oder ein leichter Schal erfüllt gleich mehrere Zwecke: als Staubschutz bei einer Wüstensafari und als Bedeckung in der Stadt oder an einer Moschee.

Schnorchelausrüstung, also Maske und Schnorchel, wird bei Bootsausflügen wie Hurghada: Schnorchel-Bootsausflug zum Dolphin House meist gestellt, sodass du deine eigene nur mitbringen musst, wenn du eine bestimmte Passform bevorzugst. Eine wiederverwendbare Wasserflasche ist bei jeder Art von Tagesausflug nützlich, von der Wüste bis zu den Tempeln.

Packliste für eine Woche in Hurghada

Grundausstattung an Kleidung für eine Woche: zwei oder drei Badeanzüge bzw. Badehosen, vier bis fünf leichte T-Shirts oder Tops, zwei lockere Hosen oder ein langer Rock für Stadt und Tempel, einige Shorts, ein langärmeliges Hemd, eine leichte Jacke oder ein Fleece, Unterwäsche und Socken für jeden Tag sowie Schlafkleidung.

Sinnvolle Accessoires: ein breitkrempiger Hut, eine Sonnenbrille, ein Tuch oder Multifunktionstuch, Sonnencreme, After-Sun-Lotion oder Aloe-Gel, ein kleines Erste-Hilfe-Set, eine wiederverwendbare Wasserflasche, ein Packsack für Bootstage und ein Tagesrucksack für Ausflüge nach Luxor oder in die Wüste.

Schuhe zur obigen Liste: Sandalen, geschlossene Turnschuhe oder Wanderschuhe und ein schickeres Paar, falls die Abende danach verlangen. Die meisten Hotels in Hurghada bieten einen Wäscheservice, sodass man für eine Woche nicht die Kleidung für zwei Wochen einpacken muss, auch nicht bei einem vollen Programm aus Booten, Wüste und Tempeln.

Packe Kleidung ein, bei der es dir nichts ausmacht, wenn sie sandig oder von Sonnencreme verfleckt wird, denn Wüsten- und Strandtage sind hart für Stoffe. Eine weiche Reisetasche oder ein Koffer mit etwas Platz lässt Raum für die unvermeidlichen zusätzlichen Souvenirs, darunter ein oder zwei Tücher, die man für Moscheebesuche oder kühlere Abende gekauft hat.

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